Postbank Zinsskandal in Leer

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Zinsskandal bei der Deutschen Postbank in Leer weitet sich aus

– erste Klageverfahren gegen die Bank!

Ein leitender Angestellter des Postbank Finanzcenters in Leer hatte nahezu fünf Jahre lang den Kunden vermehrt Sonderkonditionen für Spar- und Girokonten eingeräumt.
Erst jetzt will die Deutsche Postbank AG Unregelmäßigkeiten bei den Kontobuchungen ihrer Kunden festgestellt haben und fordert von den Begünstigten die Rückzahlung. Die Betroffenen sehen sich nun mit Kontosperrungen, Abbuchungen und Zahlungsaufforderungen konfrontiert. Zum Teil drohen Schufa-Eintragungen! Auch die Kanzlei Helge Petersen & Collegen vertritt einige der betroffenen Kunden im Kampf gegen die Deutsche Postbank.

Neben unserer Kanzlei haben die Betroffenen aber auch andere Kanzleien um anwaltliche Hilfe ersucht. Die Kollegen haben bereits erste Klagen eingereicht, die ersten Prozesse laufen an. So hat beispielsweise am 22.11.2013 eine mündliche Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg stattgefunden.

Die Verhandlung hat gezeigt, dass die Deutsche Postbank AG scheinbar grundsätzlich nicht verhandlungsbereit ist. Dies bestätigt unseren bisherigen Eindruck, dass der Deutschen Postbank AG nicht an einer Kommunikation bzw. gütlichen Beilegung der Rechtsstreitigkeiten gelegen ist.

Uns liegen Schriftsätze aus bereits rechtshängigen Verfahren vor, in denen die Deutsche Postbank AG ihre Passivlegitimation vehement bestreitet. Dabei versteckt sie sich hinter einer Vertriebsstruktur, die für den normalen Kunden nicht zu durchschauen ist. Sie führt die Postbank Firmenkunden AG, die Postbank Filialvertrieb AG sowie das Postbank Finanzcenter Leer ins Feld.

Wird die Deutsche Postbank mit diesem Verhalten durchkommen? – Diese Frage werden letztlich nur die Gerichte beantworten können. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es viele betroffene Kunden gibt. Es ist eine Klagewelle zu erwarten, die den Richtern in naher Zukunft noch viel abfordern wird.

Unsere Kanzlei verfügt über aufschlussreiche Informationen und Dokumente sowohl von Betroffenen als auch von externen Personen. Dieses Wissen gilt es nun gezielt im Kampf gegen die Deutsche Postbank AG einzusetzen.

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Mehr zum Thema auch hier: Zinsskandal in Leer

Viele Gespräche mit Kundenberatern der Postbank und die Auswertung der internen Revisionsberichte in der CeF Sache zeigen deutlich, dass die Deutsche Postbank AG ganz offensichtlich den Überblick über das Tun und Lassen in ihren Untergesellschaften verloren hat.

Die gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen innerhalb des Unternehmens scheinen offenbar so komplex und undurchsichtig geworden zu sein, dass die Postbank nicht einmal in ihrem ureigenen Bankgeschäft des Sparbuches ein brauchbares Controlling einsetzen konnte.
Für ein derartiges Organisationsverschulden können und dürfen aber nicht die Kunden verantwortlich gemacht werden. Die Prozesse werden Klarheit schaffen und die Geschäftspraktiken der Postbank öffentlich machen.

Wir stellen demnächst die komplette Prüfungskette des Landgerichts Hamburg ins Netz, die erkennen lässt, dass die Bankkunden durchaus hoffnungsvoll in die gerichtlichen Auseinandersetzungen gehen können. Zugleich werden wir zum Austausch mit den Kollegen anderer Kanzleien Auszüge aus unseren Klageschriften veröffentlichen. Ein solcher Austausch an Informationen unter den Kollegen ist nicht nur kollegial, sondern hilft im Ergebnis der Mandantschaft. Die Fachanwaltskanzlei Helge Petersen & Collegen wird mit einem Expertenteam gut gerüstet in diese Prozesse gehen. „Venti secundi sunt“, meint Helge Petersen zuversichtlich, obgleich er darauf verweist, dass es natürlich keine Gewinngarantie geben kann.

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