Postbank Zinsskandal in Leer

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Prozess im Zinsskandal der Postbank in Leer neigt sich dem Ende

Bank bestreitet weiterhin Kenntnisse vom unrechtmäßigen Handeln ihres Filialleiters. Sie versucht die Schuld an dem Skandal auf ihren Kunden zu schieben und fordert von ihnen die Bonuszinszahlungen zurück. Fachanwalt Helge Petersen übt scharfe Kritik an der einstigen Traditionsbank.

„Was ist aus der alten Postbank bloß geworden? Ein Skandal löst den anderen ab. Hier der Zinsskandal, dort der Verdacht der systematischen Falschberatung“, empört sich Helge Petersen aus Kiel. Der renommierte Fachanwalt vertritt bereits hunderte Postbankgeschädigte in den Falschberatungsfällen bei der Zeichnung von geschlossenen Beteiligungen (→ Für mehr Informationen klicken Sie hier. ). Auch die vom Zinsskandal betroffenen Postbankkunden haben sich vertrauensvoll an die Kanzlei Helge Petersen & Collegen gewandt und hoffen auf ihre Hilfe.
→ Für mehr Informationen klicken Sie hier.

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Im Prozess scheint sich zu bestätigten, was Helge Petersen längst vermutete:
Das mangelhafte Controlling und die undurchsichtigen Vertriebsstrukturen der Postbank AG und ihrer Tochtergesellschaft, der Postbank Filialvertrieb AG scheinen die Auslöser für den Skandal zu sein. Ein Vorstandsmitglied der Postbank Filialvertrieb AG sagte aus, dass es in seinem Haus eine interne Kontrollinstanz in Form einer Revisionsabteilung nicht gebe. Damit liege – so Helge Petersen – die rechtliche und moralische Verantwortlichkeit allein bei der Postbank AG.

Die bewusste Trennung beider Aktiengesellschaften ist für den Rechtsanwalt und früheren Bankkaufmann reiner Etikettenschwindel, um sich aus der Verantwortung zu stehlen. „Die Vogel-Strauß-Taktik der Muttergesellschaft wird keinen Erfolg haben“, ist sich Helge Petersen sicher. „Das Gericht wird sich von diesem Plan nicht blenden lassen und zu der richtigen Entscheidung kommen. Den Skandal auf die betroffenen Kunden abwälzen zu wollen, ihnen Mitverschulden anzulasten und deswegen keinen Vergleich anzubieten, setzt allem die Krone auf. Die Verantwortlichen der Deutschen Postbank AG sollten sich schämen, sich ein weiteres Mal auf Kosten ihrer treuen Kunden aus der Affäre ziehen zu wollen“, sagte Kanzleichef Helge Petersen abschließend.

Warum der Postbank AG die Unstimmigkeiten und das Fehlverhalten ihres Filialleiters über Jahre nicht auffielen, ist genauso noch ungeklärt wie die Frage, woher der Filialleiter das Geld für die Zinsauszahlungen nahm. Rechtsanwalt Petersen wird diese zentralen Fragen in Rahmen einer Zeugenvernehmung vor Gericht dem Filialleiter stellen und hofft auf Klärung.

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